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ſtigen Seite genommen und eben damit wäre dann auch alle Discuſſion weggefallen. Sie ſind alſo nicht ſehr tapfer, wertheſter Herr Dogmann?“
„Ach! wie ſoll ſich denn unſer eines mit einem
5 ſolchen Herrn ſchlagen!“
„Ja, aber ſehen Sie, darin haben Sie Unrecht, Herr Dogmann. Will man Andern ſo garſtige
EStreiche ſpielen, wie Sie mir einen geſpielt haben,
ſo muß man auch ein bischen Muth beſitzen und auf die Menſur treten können; man muß dann die Frech⸗ heit noch weiter treiben, und eine gute Piſtole oder einen guten Degen in den Dienſt ſeiner Schlechtig⸗ keit ſtellen, wo nicht, ſo muß man eben ſich entſchlie⸗ ßen, ein ehrlicher Menſch zu ſein. Wären Sie etwa
zu ſolchem Entſchluſſe gekommen?“
„Bei Leuten Ihresgleichen bleibt nichts Anderes übrig. Kurz, Herr Baron, hier ſind die fünfzigtau⸗ ſend Franken. Beſcheinigen Sie mich dafür gefälligſt.“
Herr von Merey that wie er gebeten worden, während Herr Dogmann ſeinen lieben Banknoten einen letzten Blick des Lebewohls zuwarf.
„Für den Fall, daß Sie einen Bankier brauchen ſollten, Herr Baron, will ich mich Ihnen unterthänigſt empfohlen haben.“
Dieß war gar zu köſtlich. Herr von Merey nahm Halſo aus dem Paket, das Herr Dogmann ihm hin⸗ geſchoben, zehn Tauſendfrankennoten heraus.
„Mein lieber Herr Dogmann,“ ſprach er,„Sie haben ſich mir einſt gefällig erwieſen, während ich Sie für Ihre Dienſtleiſtungen nicht genug belohnt Zzu haben glaube. Obgleich Sie jetzt in einer ganz andern Lage ſich befinden, ſo nehmen Sie vielleicht


