Druckschrift 
Sophie Printems. 2. Bd.
Entstehung
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44 dennoch das Honorar an, womit ich mich gegen mei⸗ mas nen ehemaligen Agenten erkenntlich zeigen möchte. die

Nehmen Sie dieſe zehntauſend Franken, Herr Dog⸗

mann, kaufen Sie damit Ihrer Frau eine Kleinig⸗

keit, ſuchen Sie nicht allzu ungern ein ehrlicher Mann

zu ſein und kommen Sie zu mir, wenn Sie glauben,

daß ich Ihnen in irgend etwas dienen könne.“ wal Wäre der Bankier ſeinem erſten Impulſe gefolgt,

ſo hätte er dem gnädigen Baron die Hände geküßt.

Freudeſtrahlend empfahl er ſich, da er immerhin

etwas gerettet hatte. Sie Was Herrn von Merey anlangt, ſo ſah er ſich um vierzigtauſend Franken reicher, in einem Augen⸗ paf

blick, wo er nicht mehr darauf gezählt hatte. Jetzt fragte er ſich, ob er dieſe Summe Geldes aufbewah⸗ ren wolle, um ein weiteres Jahr zu leben, oder aber,

ob er ſie auf die vier Jahre vertheilen ſolle, die er ſich noch zu leben beſchloſſen hatte. Dank ſeiner Philo⸗ 3 ſophie, die ihm ein gutes Leben wünſchenswerther ich erſcheinen ließ als ein langes, erſchien ihm letzterer. Einfall als der beſſere, und ſo hatte er denn vier ihn Jahre lang ſechzigtauſend anſtatt bloß fünfzigtauſend Franken Renten. übe Indeſſen ſollte er mit Herrn Dogmann noch mehr zu ſchaffen haben..

Etwa einen Monat nach den eben erzählten Be⸗ gebenheiten meldete man ihm den Bankier.

Es trat Herr Dogmann in das Zimmer des Barons. Dieſem entging es nicht, daß in der gan⸗ zen Perſon des jüdiſchen Bankiers eine merkliche Ver⸗

änderung vorgegangen war. Es war Herr Dogmann 8 ie