Druckschrift 
Sophie Printems. 2. Bd.
Entstehung
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warf noch einen traurigen Blick darauf, nicht unähn⸗ lich dem einer Mutter, die ihre Kinder verlaſſen muß.

„Meiner Treul das iſt einmal ein Originalkerl,“ 3

ſprach der Baron bei ſich ſelbſt, und es ſoll derſelbe nicht ſagen können, daß ich dieſes Schauſpiel umſonſt gehabt.„Sie ſehen alſo,“ fuhr er laut fort,„die⸗ ſes Geld als Ihr Eigenthum an, mein wertheſter Herr Dogmann?“

„Was wollen Sie, Herr Baron? bin ich doch ein Mann, der Familie hat.“

„Sie haben Kinder?“

„Ja, und auch eine Frau.“

„Die Sie lieben?“

„Viel, viel, Herr Baron.“

„Man kann alſo, wenn man in den Geſchäften i*ſt, wie Sie ſagen, noch Zeit zum Lieben finden.“

„Muß man doch auch ein bischen Freude haben, wenn man für den Beutel geſorgt hat.“

„Was Sie da nicht ſagen, Herr Dogmann!“

„Iſt die reine Wahrheit, Herr Baron.“

„Was zwiſchen uns vorgefallen, thut mir wahr⸗ haftig leid.“

„Wirklich?“

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„Für's Erſte, weil man nie einen Menſchen ſchlagen ſoll, der ſich nicht ſchlägt; und für's Zweite, weil Sie im Grund ein recht luſtiger Kerl ſind. Schauen Sie, mein wertheſter Herr Dogmann, hät⸗ ten Sie alſo geſprochen an dem Tage, wo ich bei Ihnen geweſen, ſo hätte ich die Sache von der lu⸗