Druckschrift 
Sophie Printems. 2. Bd.
Entstehung
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„Eil ei! mein wertheſter Herr Dogmann,“ ſprach der Baron,„welchem Umſtande verdanke ich die Ehre Ihres Beſuches?“

„Herr Baron, Sie ſind recht grauſam mit mir verfahren.“

„Sie finden?“

„Ja; indeſſen hoffe ich, daß in Ihrem Hauſe...“

„Oh! hier haben Sie nichts zu fürchten, Sie wiſſen das wohl.“

„Dürfte man aber auch den Herrn Baron um ſeine Abſichten fragen?“

„Um meine Abſichten?“

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.

„In welcher Beziehung?“

„In Beziehung auf mich.“

Dieſe Worte wurden von Herrn Dogmann mit einer Demuth geſprochen, die wahrhaft rührend war.

Was Herrn von Merey betrifft, ſo fing er an zu glauben, daß die Ohrfeigen, die er dem Sohne Jakobs geſteckt, Früchte getragen haben möchten.

„Meine Abſichten, mein wertheſter Herr Dog⸗ mann,... aus denen habe ich nie ein Hehl ge⸗ macht.“

„Sie werden alſo, Herr Baron...“

„Ich werde mich,“ fiel Herr von Merey ihm in's Wort,„überall, wo ich Sie treffe, wenn auch zu mei⸗ nem größten Leidweſen, für die Zinſen aus meinen fünfzigtauſend Franken bezahlt machen; und zugleich bemerke ich noch, daß das Kapital dadurch nicht ver⸗ loren geht.“

„Dieß wäre alſo Ihr feſter Entſchluß, Herr Baron?“

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