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Verließ er aber Paris, ſo mußte er ein blühendes Geſchäft aufgeben, ſo konnte er nicht mehr der reiche Mann werden, der er zu werden hoffte! Und in der Wagſchaale eines Mannes von ſeinem Schlage mußte das Intereſſe den Ausſchlag geben und alles Andere, ſelbſt die Ehre als geringfügig erſcheinen laſſen.
Das Zweite, was er thun konnte, war, daß er gegen Herrn von Merey klagbar wurde. Aber es zog eine ſolche Klage nothwendig öffentliche Erklä⸗ rungen nach ſich, und konnte der Baron auch den Dogmann'ſchen Regiſtern nur ſein Wort entgegen⸗ ſetzen, ſo ſtraft man denn doch nicht einen von der Güte ſeiner Sache feſt überzeugten Menſchen ſo leicht Lügen, und wohl konnte Herr Dogmann bei einem ſolchen Kampfe Haare laſſen müſſen.
Drittens endlich konnte er in ſich gehen, ſeine ſchlechte Handlung bereuen und die fünfzigtauſend Franken ihrem wahren Eigenthümer wieder zuſtellen. Es war dieß zwar hart, ja ſelbſt demüthigend, in⸗ deſſen war es immer noch das Ehrbarſte, Räthlichſte, Vortheilhafteſte.
Nachdem er die Sache ſich mehrere Tage reiflich überlegt, ohne jedoch ſein Haus zu verlaſſen, ging er zu Herrn von Merey.
Als man ihn dem Baron meldete, fragte ſich dieſer, die Urſache dieſes Beſuchs nicht ahnend, was denn wohl Herr Dogmann bei ihm zu ſchaffen hätte.
Vielleicht wollte er Satisfaction haben? Aber es war dieß gar unwahrſcheinlich...
So ließ er denn ſeinen ehemaligen Agenten aus purer Neugierde hereintreten.


