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Sophie Printems. 1. Bd.
Entstehung
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dem Munde des Barons jetzt ſicherlich einen andern Sinn hatten, als den der Bankier dahinter ſuchte.

Herr von Merey fuhr fort:

„Kurze Zeit nach Ihrer Ankunft in Paris wur⸗ den Sie mir durch einen Freund zugeſchickt, dem Sie Gelegenheit gehabt hatten, einige Dienſte zu erweiſen. Sie waren im Discontiren ziemlich cou⸗ lant: nicht daß Sie ſelbſt Geld gehabt hätten, da Sie ja ſo arm wie Hiob waren, wohl aber hatten Sie jene Pariſer Wucherer für ſich, die unbekannt blei⸗ ben und gleichwohl aus ihrem Geld zwei oder drei Mal ſo viel Zins ziehen wollen, als das Geſetz erlaubt.

„Ich gab viel aus und war oft in Geldverlegen⸗ heiten. Da Sie mir nützlich ſein konnten, ſo kamen Sie mir eben recht, und ſo geſchah es denn, daß ich Ihnen etliche Wechſel anvertraute, welche Sie mir discontiren ließen, wobei ich aber zwanzig bis fünfundzwanzig Procent verlor. Sehen Sie, wer⸗ theſter Herr Dogmann, ich mache Ihnen deßhalb gar keinen Vorwurf: iſt doch das Geld ein ſo gutes Ding, daß man es gar nicht zu theuer kaufen kann. Und dann gaben Sie ja auch das Geld nicht her, mithin hieben Sie mich auch nicht über das Ohr. Und ſo konnte ich denn nichts ſagen. Iſt mein Ge⸗ dächtniß treu oder nicht, wertheſter Herr Dogmann?“

„Vollkommen treu, Herr Baron.“

„Sie aber ließen ſich vom Darleiher ſo und ſo viel als Courtage zahlen, und gleichviel bezogen Sie jedenfalls von dem Entlehner. Es war dieß auch ganz natürlich, da man ſicherlich zu ſolchen Geſchäf⸗