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ten ſich nicht hergäbe, wenn man nichts dabei ge⸗ wänne.
„So ſahen Sie ſich allmählig an der Spitze von fünfzigtauſend Franken, die Sie ehrlich und redlich erworben hatten. Da fuhr der Speculationsteufel noch mehr in Sie hinein, indem Sie für Ihre eigene Rechnung eine kleine Bank errichten wollten. Fünf⸗ zigtauſend Franken aber reichten dazu nicht hin, und gern hätten Sie hunderttauſend gehabt; mithin galt es, noch weitere fünfzigtauſend Franken zu finden. Nun ſehen Sie, wertheſter Herr Dogmann,“ fuhr Herr von Merey in etwas ſpöttiſchem Tone fort, „ich hatte Ihnen Vertrauen eingeflößt, hatte pünkt⸗ lich alle Wechſel eingelöst, die Sie die Güte gehabt hatten zu indoſſiren, und hatte, damit das Maß meines Glückes voll würde, abermals eine Summe von hundertfünfzigtauſend Franken geerbt.
„Nun hatten Sie, lieber Herr Dogmann, einen Einfall, der ſo übel nicht war: Sie dachten, daß ich Ihnen gar wohl dieſe Differenz von fünfzigtauſend Franken leihen könnte, da ſie für mich eine Bagatelle wäre, Sie aber dadurch in Stand geſetzt würden, raſcher ein reicher Mann zu werden. Sie verſprachen, mir zehn Procent aus dem darzuleihenden Kapital zu bezahlen. Ein ſolches Anerbieten hatte etwas Verletzendes, indem Leute, die von Andern Geld zu fünfundzwanzig Procent aufborgen, nicht gewohnt ſind, Geld zu zehn oder auch nur zu fünf Procent auszuleihen. Haben ſie Geld zum Herleihen, ſo leihen ſie es her.
„Und ſo that denn auch ich. Sie waren mir in früheren Zeiten nützlich geweſen, und nun konnte ich


