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lende Beſucher in das Haus ein, wo er als alter Freund und Bekannter ſich erluſtigte und herum⸗ tummelte.
So viel über das Aeußere. Was die Zeit be⸗ trifft, in der unſer Roman ſpielt, ſo müſſen unſere verehrten Leſer ſich etwa fünfzehn Jahre zurückden⸗ ken. Wie dieſes Häuschen jetzt ausſieht, vermag ich nicht genau anzugeben; ſo viel aber iſt gewiß, daß um die angegebene Zeit ein zufällig vorüberkommen⸗ der Reiſender gar kurzſichtig oder proſaiſch hätte ſein müſſen, wenn nicht der Wunſch in ihm aufgeſtiegen wäre, ſeiner Reiſe dieſes Haus, wenn auch nur auf eine Minute, zum Endpunkt, und die vor ſeinen Augen ſich entrollende Landſchaft ſeinem Horizont zur Grenze zu geben.
Es war eine jener einfachen Landſchaften, wie man ſie überall ſieht und eben um ihrer Häufigkeitwillen ſtets liebt. Es wird das Auge des Staunens ſo bald müde. Und dann ſind jene ſeltſamen Decora⸗ tionen, wie gewiſſe Länder ſie in ihren gigantiſchen Felſenmaſſen, in ihrer brutalen Vegetation, in ihrem Uebermaß von Farbe, Varietät und Gefahr bergen, mehr ſehens⸗ als liebenswerth. Sie zwingen den betrachtenden Geiſt, ſich ausſchließlich mit ihnen zu beſchäftigen. Sie beherrſchen ihn, drängen ſich ihm auf, demüthigen ihn, ſo zu ſagen; nur mit Mühe er⸗ klimmt man ihre Spitzen. Man muß daher, wenn man ſie ſoll lieben können, ſich in einer jener excep⸗ tionellen Lagen befinden, welche Ausnahmen der Natur zu ihrem Rahmen brauchen. Dagegen ſpre⸗ chen alle harmoniſchen, dabei aber nicht allzu einför⸗ migen Naturanſichten, die bei gleichem Werth in fei⸗


