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Doctor Servans : Roman / von Alexander Dumas dem Jüngeren. Aus dem Franz. von Chr. Fr. Grieb
Entstehung
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es Ihnen nöthig ſcheint, von dem, was ich Ihnen nun erzählen will, Gebrauch, ſagen Sie aber ja nicht, daß Sie es von mir haben.

Ich höre.

Es ſind nun etwa zehn Tage, daß die Gräfin krank wurde, ſowie daß die moraliſche Krankheit durch eine ſehr gefährliche acute Krankheit ſich complicirte. Der Graf, der gar wohl wußte, was er that, ließ

Haus der Stadt einen ſchlechten Arzt holen, deſſen Name...

Nichts zur Sache thut; ich kenne dieſe Herren alle, fuhr der Doctor lächelnd fort.Doch erzäh⸗ len Sie weiter!

Es gab ſich alſo die Krankheit nicht nur nicht, ſondern ſie verſchlimmerte ſich im Gegentheil; und jetzt ließ der Graf mich holen. Ich erſchien alsbald, und da ſprach denn Herr von Dikſen, indem er mir ſeinen Ehevertrag und unterſchiedliche Papiere zeigte, die er aus ſeinem Möbel herausnahm, ohne Weiteres zu mir:

Wenn meine Frau ſtirbt, ſo erbe ich ſie: nicht wahr?

Sie haben keine Kinder? fragte ich.

Nein.:

Wenn das iſt, Herr Graf, ſo ſtehen Ihre Sachen ſehr ſchlimm; und ſtirbt die Gräfin, ohne zuvor ein Teſtament gemacht zu haben, ſo fällt ihr ganzes Vermögen an ihre Mutter zurück, ſo daß Ihnen nichts bleibt.

Nichts?' fragte der Graf.

Kein rother Heller.

ſchildern zu wollen, mein lieber Herr

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Ihnen ſ