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Weisheit gewollt, daß jede Verzweiflung auch wieder eine geheime neue Hoffnung habe, gleichwie jedes abfallende Blatt dem Baume, den es verläßt, den Saft läßt, der es wieder zu erſetzen hat. Mein Vater war ſchon alt und hatte die Grenze des menſch⸗ lichen Lebens erreicht; vielleicht daß er ſich täuſchte, wenn ihm das Mädchen nicht ſo ganz gefiel, auf jeden Fall aber machte er mich durch ſeine hart⸗ näckige Weigerung unglücklich, da er wußte, daß ich ihn viel zu ſehr liebte, um ihm nicht zu gehorchen; aber ich liebte auch Fräulein S... viel zu ſehr, um je ohne ſie glücklich ſein zu können. Während ich alſo den Tod meines Vaters beweinte, glaubte ich, ich geſtehe es unverholen, Herr Doctor, in dieſem Tode und in dieſem mir ſo unerwartet zuge⸗ fallenen Vermögen den Willen des Herrn erblicken zu müſſen; und ſo hoffte ich allmählig ein Glück, das mich— vielleicht iſt es eine Sünde— das Unglück vergeſſen ließ, welches mich betroffen hat.“ „Ich wußte das Alles,“ ſprach Servans,„vor Allem aber war mir Ihres Vaters Wille in Betreff Ihrer Heirath mit Fräulein S.... gar wohl be⸗ kannt.“ „Sie ſehen, ich ſage nur die Wahrheit. Nie würde er in eine Verbindung mit Fräulein S.... gewilligt haben.“ „Nein, nie.“ „Ach, warum mußte dem alſo ſein!“ murmelte der junge Mann. „Nun, was beſchließen wir?“ fragte der Greis. Francis wußte nicht, was er ſagen ſollte. „Sprechen Sie von der Leber weg,“ fuhr Ser⸗
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