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Doctor Servans : Roman / von Alexander Dumas dem Jüngeren. Aus dem Franz. von Chr. Fr. Grieb
Entstehung
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ſchleierten Augen ſchienen auf einem der geſchwärz⸗ ten Balken der Zimmerdecke zu haften.

An dem Fenſter hing ein hölzernes Chriſtusbild, das mit ſeinem geneigten Haupte der Sterbenden Worte des Troſtes zuflüſtern zu wollen ſchien; an der Mauer aber war mit vier Stecknadeln eine Litho⸗ graphie befeſtigt, welche die erſte Communion vor⸗ ſtellte und an die Beit erinnerte, wo die Sterbende zum erſten Male zum Tiſche des Herrn gegangen war. Es war dieß der einzige Punkt an der Wand, den der Rauch und die ſchlechte Luft einigermaßen reſpectirt hatten.

Ueber dem Kamin hing ein mit Goldpapier um⸗ gebenes und von einigen Buchszweigchen überragtes Spiegelchen, das Jeden, der ſich darin beſchauen wollte, grün erſcheinen ließ. Unter einer gläſernen Kugel lächelte ein Jeſuskind von roſarothem Wachs, und endlich hing noch an der Wand in einem Rah⸗ men von ſchwarzem Holze ein junger Mann in mi⸗ litäriſcher Uniform.

Eine bald graue, bald blaue, bald grüne Tapete bedeckte zuweilen die Wand. Wir ſagen zuweilen, da ziemlich große Stellen zu ſehen waren, wo die Feuchtigkeit die Tapete verzehrt und man es aus Trägheit oder Elend unterlaſſen hatte, ſie durch eine andere zu erſetzen.

Auf dem Tiſche, worauf das Kind die Lampe ge⸗ ſtellt hatte, lag ein Laib Brod, und neben dieſem ſtand ein ſchadhafter Teller. Wer genau hinblickte, konnte auch noch eine eiſerne Gabel entdecken.

Im Kamin ſtand ein kleiner irdener Ofen, worin einige wenige Kohlen glühten, und der zugleich einen