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Doctor Servans : Roman / von Alexander Dumas dem Jüngeren. Aus dem Franz. von Chr. Fr. Grieb
Entstehung
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Individuum in der vorliegenden Geſchichte keine allzu große Rolle zu ſpielen beſtimmt iſt; man möge aber bedenken, daß wir es mit einem ziemlich ſeltenen Menſchentypus daß wir es mit einem Manne aus dem Volke zu thun haben, der, anſtatt im Wein und in Ausſchweifungen aller Art einen rohen Er⸗ ſatz für ſeinen Kummer und ſeine Schwachheit zu ſuchen, trotzdem daß er keine Erziehung genoſſen und ſich lediglich von den ſchlichten Rathſchlägen ſeines Herzens hat leiten laſſen, geglaubt hat, es ſei der Menſch, in welcher Stellung er immer geboren, zu demſelben Zweck berufen, und es könne derſelbe mit ſeinem bloßen Willen alles das thun, was Andere vermittelſt ihrer Eltern und des Geldes ausgeführt; und darum haben wir dem Wunſche, unſere Leſer mit einem ſolchen Typus bekannt zu machen, nicht widerſtehen können.

Wir werden ſpäter noch einige Linien beifügen, um zu beweiſen, daß Ivarius auf dem Lebenswege, den er ſich vorgezeichnet, nicht allein den Troſt, den er ſuchte, finden, ſondern auch Andern von Nutzen ſein und dieſelben tröſten mußte.

Was Doctor Servans betrifft, den wir vernach⸗ läſſigt, um uns mit ſeinem Haushofmeiſter, mit ſei⸗ nem Freunde zu beſchäftigen denn es war Iva⸗ rius leicht begreiflich nicht auf die bloßen Functionen eines Domeſtiken beſchränkt geblieben was, ſagen wir, Doctor Servans betrifft, ſo hatte er der Vor⸗ ſehung dafür gedankt, daß er einen Menſchen wie Ivarius auf ſeinen Lebensweg geführt.

So viel es immer angehen mochte, lebte Doctor Servans, ſei es Gewohnheit, ſei es Abſicht, allein.

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