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Drei starke Männer : Roman / von Alexander Dumas dem Jüngeren. Deutsch von Chr. Fr. Grieb
Entstehung
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wirken. Er ſollte deßhalb ein Alter erreicht haben, wo man Alles ſagen, wo man Alles begreifen kann; er ſollte mit einem Worte eine lebende Entſchuldi⸗ gung des Unrechts ſein, deſſen ich mich einſt gegen unſern Vater ſchuldig gemacht.

„Er iſt ein guter, wackerer junger Menſch, der, da er recht verſtändig und durchaus ehrlich iſt, in dem Lyoner Handelshauſe, wohin ich ihn ſchige, hoffentlich mit Ehren beſtehen und vorwärts ehn wird. Was mich betrifft, mein lieber Valentin, ſo iſt mir über mein Erwarten Alles gelungen, und nur unſere Trennung allein hat über mein Leben einen Schleier der Traurigkeit gebreitet. Indeſſen hoffte ich, daß einſt ein Tag kommen würde, wo ich Deine Verzeihung erhielte, und nun bleibt mir in dieſer Beziehung kein Zweifel mehr. Es wird Jo⸗ hann mich alsbald von dem Reſultate ſeines Beſu⸗ ches benachrichtigen, und ehe noch zwei bis drei Mo⸗ nate um ſind, denke ich, Dich in meine Arme ſchließen und Dir ſelbſt mündlich ſagen zu können, wie ſehr ich Dich immer noch liebe.

„Dein Bruder, „Oneſimus Raynal.“

„Und ſonſt hat mein Vater nichts geſchrieben?“ fragte Johann.

„Sonſt nichts,“ antwortete der Pfarrer, indem er ſeinem Neffen den Brief hingab.

„Dann hat er mir Gelegenheit geben wollen, Ihnen recht Vieles zu erzählen, lieber Oheim, Ihnen aber, mir recht Vieles mitzutheilen.“ „So ſprich, lieber Junge: ich höre.“

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