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Drei starke Männer : Roman / von Alexander Dumas dem Jüngeren. Deutsch von Chr. Fr. Grieb
Entstehung
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Er brauchte nicht lange zu gehen, da das Dorf nur klein war.

Das Haus, auf welches er zuging, und das, wie der Bauer ihm geſagt, ſich an die Kirche anlehnte, beſtand aus einem Stocke zu ebener Erde, aus einem erſten Stockwerke, und endlich aus einer Art Frucht⸗ boden. Es theilte ſich mit dem Kirchhofe in das Feld, das hinter der beſcheidenen Kirche lag.

Wir brauchen wohl kaum erſt zu ſagen, daß um dieſe Stunde die Dorfkinder, wie in einem Garten, dort ſpielten.

Ich finde ſolche Dörfer, wo die Kinder auf den Kirchhöfen ſpielen, allerliebſt. Es behält ſo der Tod etwas vom Leben, und ſtört der Lärm, den die Klei⸗ nen machen, den Schlaf derer, die heimgegangen, ſo muß dieſes kurze Erwachen, das durch unſchuldige und friſche Stimmen herbeigeführt worden, den Todten ſelbſt angenehm ſein, indem es ihnen die ſüßeſten Jahre der Zeit, die ſie hienieden gelebt, in's Gedächt⸗ niß zurückruft.

Unſer Reiſender zog vor dem Kirchhofe ehrerbie⸗ tig die Mütze ab, ſtieg raſch die beiden Stufen hinan,

weelche vor der grauen Thür des Häuschens lagen,

hob den Klopfer, der die Mitte der Thüre zierte, in die Höhe und ließ ihn dann zurückfallen.

Es erſchien eine alte Frau.

Wohnt hier wohl Herr Raynal? fragte der junge Mann.

Ja, mein Herr, antwortete die Alte.

Kann ich ihn ſprechen?

Ja. Nun ſchloß die Magd die Thüre wieder und