ging nach dem Orte hin, den man ihm bezeichnet.
in Gang und Miene einen durchaus offenen und ſanftmüthigen Menſchen verrieth, ganz allein auf dem Wege fortging, wovon wir eben geſprochen, und der von Nimes nach der Gard⸗Brücke führt. Es hatte eben ſieben Uhr geſchlagen, und es ſchritt der junge Mann, der einen ſchwarzen Ueberrock, und Beinkleider von grauer Leinwand— wahre Reiſebeinkleider— an⸗, ſowie eine Kappe von Drell aufhatte, rüſtig einher. Dabei trocknete er ſich mit ſeinem Taſchentuche fleißig das Geſicht ab; mit dem Stock aber, den er in der andern Hand hatte, ſchlug er unabläſſig Räder.
Bald war dieſer junge Mann im Dörfchen an⸗ gelangt.
Im Augenblicke, wo er es erreichte, ſah man ihn in der Rocktaſche etwas ſuchen, worauf eine Brieftaſche zum Vorſchein kam. Aus der Brieftaſche kam dann ein Brief hervor, den er in der Hand be⸗ hielt. Sodann ging er zu einem Bauer hin, der eben unter der Thüre eine Pfeife rauchte, und ſprach in der Mundart eines ächten Pariſers:
„Könnten Sie mir wohl ſagen, mein Herr, wo Herr Raynal, der Pfarrer von Lafou, wohnt?“
„Mein Herr,“ antwortete der Bauer in ſtark ſüdländiſcher Mundart und die rechte Hand aus⸗ ſtreckend,„es iſt Herr Raynal hier eben vorüber⸗ gekommen; er kann kaum recht zu Hauſe ſein. Er wohnt in dem Häuschen, das Sie dort unten ſehen, und das ſich an die Kirche anlehnt.“
Nun dankte der junge Mann dem Bauer und


