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Zukunft nicht mehr frei ließ und ihm zu ſagen ſchien: Bedenke wohl, was Du thuſt!
Er ſetzte ſich wieder, dachte noch einige Augen⸗ blicke nach und zerriß mit der Feierlichkeit aller jener Handlungen, bei denen der Menſch nur ſich ſelbſt zum Zeugen hat, den Brief trotz des noch immer in ſeinen Ohren ſummenden Geſtändniſſes der Marquiſe, warf die Papierfetzen in's Feuer, und ſchrieb einen zweiten Brief, den er ſiegelte und Papa Fremy mit dem Befehle, ihn an ſeine Adreſſe zu befördern, übergab.
Und als er den Pförtner weggehen ſah, ſprach er bei ſich ſelbſt:
„Es iſt recht ſo. So iſt es ehrlicher und beſſer. Sie ſelbſt wird es mir einſt Dank wiſſen.“
Ich kann indeſſen den Leſer verſichern, daß Paul's Ehrlichkeit da einen ſchweren Sieg davon getragen hatte.
Was Diana betrifft, ſo glaubte ſie, als ſie, laut der getroffenen Verabredung, einen Brief kommen ſah, anfänglich, es enthalte derſelbe das Wort, wor⸗ auf ihr Leben allmählig ſeine ganze Hoffnung ge⸗ ſetzt. Sie erbrach ihn daher auch mit einem Aus⸗ rufe der Freude. Plötzlich aber wurde ſie todblaß.
In der That, es enthielt der Brief nur nach⸗ ſtehende Zeilen:
„Eben hatte ich dem erſten Rathe meines Her⸗ zens gemäß Ihnen geſchrieben; da habe ich an der Wand meines Ateliers den Wunſch geleſen, den Sie und Maximilian am 15. September 1845 ſo gütig waren, für das Wohl Ihres Wirthes auszuſprechen.
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