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„Ich muß die Sache ſo ausrichten, wie man mir befohlen.“
„Ich höre.“
„Der Herr iſt geſtern Abend auf dem Ball der großen Oper geweſen?“
„Ja.“
„Der Herr hatte auf dieſem Balle ein Stell⸗ dichein?“
„Ja. Wer hat Ihnen denn aber dieß geſagt?“
„Ich muß bitten, daß der Herr mich die Ord⸗ nung meiner Fragen einhalten läßt; es iſt das durch⸗ aus nothwendig, damit der Herr das Ende deſſen, was ich zu ſagen habe, verſteht.“
„Machen Sie geſchwind.“
„Der Herr weiß noch nicht, wer ihm das Stell⸗ dichein gegeben?“
„Nein.“
„Wohlan denn! Es iſt heute eine verſchleierte Dame da geweſen, die mir befohlen hat, Ihnen die⸗ ſes Paket zuzuſtellen, nachdem ich die Fragen gethan hätte, die ich eben die Ehre gehabt, an Sie zu richten.“
Und zu gleicher Zeit händigte Papa Fremy im ſtolzen Bewußtſein, daß er ſeines Auftrags ſich ſo gut zu entledigen gewußt, Paul das fragliche Pa⸗ ket ein.
Der Maler erbrach das Siegel und zerriß das Papier. Letzteres enthielt ein Schächtelchen; im Schäch⸗ telchen aber lag Diana's Ring.
„Die Marquiſe von Lys!“ rief er.
Und es verſank Paul in tiefe Träumerei.
Endlich ſprach er, aller Umſtände der bei der


