„Auf lange?“ „Auf immer.“
„Warum willſt Du mir nicht gleich jetzt ſagen, wer Du biſt?“
„Es kann das nicht ſein. Morgen ſollſt Du es erfahren. Ueber Nacht kommt guter Rath.“
„Morgen alſo.“
Der Domino entfernte ſich raſch, als wenn er eine allzu heftige Gemüthserregung vermeiden wollte.
Paul ſah ihn weggehen und murmelte:
„Es iſt Bertha. Nun, iſt ſie es, ſo iſt es um ſo beſſer: ſie ſoll mir willkommen ſein; denn es iſt mein Herz zu leer und zugleich zu voll; und ich will von der Vergangenheit verlangen, was die Gegen⸗ wart mir verweigert hat.“
Sodann ging Paul nach Hauſe, konnte aber die ganze Nacht nicht ſchlafen: er dachte an ſeine frühere Geliebte, er las ihre Briefe wieder, und als der Tag erſchien, glaubte er, überzeugt, daß ſie die Maske geweſen, mit der er geſprochen, in ſeinem Herzen der Liebe noch genug wieder zu finden, um mit der Vergangenheit wieder eine Zukunft machen zu können. Wie oft hat nicht der Menſch den Reiz der Erinnerung für ein neues Bedürfniß ſeines Her⸗ zens angeſehen!
Am andern Tage erſchien, um zehn Uhr Mor⸗ gens, Papa Fremy beim Maler. Der ehrliche Pförtner hielt ein Paket in der Hand und fing alſo an:
„Das hat man ſo eben für den Herrn ge⸗ bracht.“
„Geben Sie her!“
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