cht
auf
tete ber
165
„Kann man denn nicht zurückkommen, ſelbſt wenn man weit fort iſt?“
„Bertha!“ rief Paul.
„Wer weiß?“
„Das iſt unmöglich.“
„Würde es Dir Freude machen, ſie wieder zu ſehen?“
„Ja. Unter allen Frauen, die ich kenne, iſt ſie diejenige, deren Hand ich am Liebſten berühren möchte.“
„Es iſt das recht höflich gegen mich, wenn ich nicht Bertha bin.“
„Wer biſt Du dann?“
„Julie.“
„Oh nein!“
„Wohlan! ich bin Jemand, der Dich liebt, der aber, bevor er Dir ſagt, wer er iſt, wiſſen will, was er von Dir zu halten hat, und ob Du ſonſt Nie⸗ mand liebſt. Sprich frei heraus, wer immer mit Dir ſprechen mag, die Vergangenheit oder die Zu⸗ kunft!“
„So frag'!“
„Liebſt Du Bertha immer noch?“
„Das weiß ich nicht. Vielleicht ja, vielleicht nein.“
„Meinen Dank für dieſes Wort! Haſt Du ſeit⸗ dem eine andere Liebſchaft gehabt?“
„Ich glaubte es eine Zeit lang.“
„Und wer war die Perſon?“
„Ohl es iſt das ein wahrer Roman.“
„So erzähl' mir ihn; Romane liebe ich über alle Maßen.“


