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Aubry ſtand auf, ergriff Diana's Hand und
ne, ſprach: ay„Ich danke Ihnen, Madame, für das Vertrauen, — das Sie mir in dieſer Sache bewieſen. Sobald ich
dieſe Thüre hinter mir geſchloſſen, weiß ich Nichts —„ mehr davon.“ 9 Sodann nahm er auf dem Kaminſimſe den Brief,
den er an Marcelline geſchrieben, und warf ihn in's Feuer. end„Und was werden Sie nun thun?“ fragte Diana. He⸗„Ich will die Hoffnungen zu vergeſſen ſuchen, denen ich Raum gegeben, und will machen, daß man zen mir das Unheil, das ich angerichtet, verzeiht.“ cht„Werden Sie mich auch ferner beſuchen?“ fragte Wb⸗ die Marquiſe in ſchüchternem und faſt flehendem Tone. um„Ja, Madame, aber erſt ſpäter,“ antwortete Paul, der nun anfing zu begreifen, um was es ſich die handelte;„denn ich glaube, es könnte das jetzt einem
von uns, ja vielleicht uns Beiden Unglück bringen.“ 4 Es küßte der Maler Diana's Hand und ent⸗ en; fernte ſich.
Zehn Minuten darauf trat die Kammerjungfer in das Boudoir, zog ſich aber alsbald wieder zurück,
art da ſie die Marquiſe in Thränen gebadet ſah. din Was Paul betrifft, ſo ſchrieb er, ſobald er wie⸗ erz der zu Hauſe war, an Marcelline einen rückhaltloſen, an würdevollen Brief, worin er ſie inſtändig bat, daß 4 ſie ihm den Fehler, deſſen er ſich ſchuldig gemacht, Ein verzeihen möchte. Er verlangte keine Rückantwort, ätte ſondern erſuchte Frau Delaunay bloß, daß ſie das iter Dumas d. J., Diana von Lys. 11


