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Diana von Lys : Roman / von Alexander Dumas dem Jüngeren. Deutsch von Chr. Fr. Grieb
Entstehung
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wortete Paul;warum legen Sie denn aber dieſes Geſtändniß ab, um das ich Sie nicht gebeten?

Weil Sie eine unſchuldige Frau jenes Liebes⸗ verhältniſſes beſchuldigten.

Frau Delaunay hat Ihnen alſo geſagt...24 2 dai Sie ihr geſchrieben; und da liegt Ihr

rief.

Und ſie hat ſonſt Nichts beigefügt?

Nichts, als dieſen andern Brief, den ſie an mich gerichtet und den Sie leſen können.

Aubry las Marcellinens Brief.

Herr Delaunay iſt alſo, ſprach er,hinter die Sache gekommen?

Glücklicher Weiſe, ſetzte Diana hinzu,weiß derſelbe, daß ſeine Frau ihn nie hinter's Licht füh⸗ ren wird.

Es hatte Frau von Lys dieſe Phraſe in einem Tone ſo entſchiedener Ueberzeugung geſprochen, daß der Maler alle die Träume, denen er unterdeſſen ſich hingegeben, mit einem Mal dahinſchwinden ſah.

Es trat ein Schweigen von etlichen Minuten ein, während deſſen Diana mit brennender Neugierde die Augen auf Aubry geheftet hielt.

Es bleibt mir alſo nur noch übrig, Sie um Verzeihung zu bitten, Madame, hob Paul wieder an.

Und weßhalb?

Daß ich Sie mit Ihrer Freundin entzweit. Aber ſagen Sie mir doch noch: warum verlangte Frau Delaunay in meiner Gegenwart den Ring von Ihnen zurück?

Weil ich, als ich ihr bis an die Thüre entge⸗ genging, ſie darum gebeten hatte.