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Diana von Lys : Roman / von Alexander Dumas dem Jüngeren. Deutsch von Chr. Fr. Grieb
Entstehung
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Diana fuhr zuſammen und wußte nicht, ob ſie fortfahren ſollte.

Nach einer Pauſe hob ſie wieder an:

Nun, hier eben beginnt mein Bekenntniß: Mar⸗ celline hat Maximilian nie geliebt.

Nie! rief Paul voller Freude.

Nie. Sie hat ihn ſogar nie geſehen.

Wie verhält es ſich dann aber mit dem Ringe, den ſie von Ihnen zurückverlangte?

Der Ring gehörte ihr nicht, denn hier iſt er.

Dieſer Ring alſo... 2

Gehörte mir.

Ihnen, Madame?

Oh! Sie täuſchen mich, Frau Marquiſe, und opfern ſich für Frau Delaungy.

Welches Intereſſe hätte ich aber, mich für Mar⸗ celline zu opfern?

Wenn Letztere Sie darum gebeten hätte, Ma⸗ dame.

Glauben Sie denn, es ſei der gute Ruf einer Frau ſo wenig werth, daß ſie geſtehe, einen Andern, denn ihren Mann, geliebt zu haben, wenn die Wahr⸗ heit ihr nicht eine Pflicht aus dem Geſtändniſſe machte? Ich ſage es Ihnen noch ein Mal, mein Herr: Marcelline kennt Maximilian nicht.

Alſo...2 fragte Paul unſchlüſſig und Diana anſchauend.

Alſo hatten Sie ſich nicht geirrt, mein Herr, als Sie zum erſten Mal hierher kamen und an meinem Finger den Ring wieder erkannten, den Sie in Ihrer Wohnung gefunden.

Verzeihen Sie mir alle dieſe Fragen, ant⸗