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Diana von Lys : Roman / von Alexander Dumas dem Jüngeren. Deutsch von Chr. Fr. Grieb
Entstehung
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In Paris angekommen, ging der Maler alsbald in ſeine Wohnung, wo er ſich ankleidete. Dann machte er der Marquiſe ſeine Aufwartung. Es wa⸗ ren Beide bewegt, jedoch nicht aus dem gleichen Grunde.

Hören Sie mich einen Augenblick an, Herr Aubry, hob Diana an, indem ſie den Maler neben ſich Platz nehmen ließ:ich habe Ihnen Etwas zu bekennen.

Es zitterte die Stimme der Marquiſe.

Ich bin ganz Ohr, Madame, antwortete Paul, der alsbald wiſſen wollte, wie er mit Marcellinen daran wäre, und ſich überzeugt hielt, daß ſein Brief bei dem Geſtändniſſe, wovon die Marquiſe ſprach, eine große Rolle ſpiele.

Sie hatten neulich, fuhr Frau von Lys fort, großen Kummer, als Sie hörten, wie Marcelline einen Ring von mir zurückverlangte, welcher dieſem ähnlich war.

Zu gleicher Zeit zeigte ſie Paul ihren Ring, den dieſer für den Ring halten konnte, welchen die Mar⸗ quiſe nach dem Muſter des andern beſtellt haben wollte.

Es iſt das wahr, Madame.

Sie lieben alſo Marcelline.

Ich bin unglücklich, ſonſt weiß ich Nichts, Ma⸗ dame; denn es gibt Tage, wo ich ſie wirklich nicht liebe.

Und welches ſind dieſe Tage?

Die Tage, wo ich mich erinnere, daß ſie Mari⸗ milian geliebt.