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Diana von Lys : Roman / von Alexander Dumas dem Jüngeren. Deutsch von Chr. Fr. Grieb
Entstehung
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rückkäme, beſuchen möchte, indem ſie ihm eine wich⸗ tige Mittheilung zu machen hätte.

Aubry, der, ſeit er an Marcelline geſchrieben, voller Unruhe war, ſprang vor Freude auf, als er den Brief der Marquiſe bekam.

Sie wird es nicht gewagt haben, mir zu ant⸗ worten, dachte er;ſie wird ihre Freundin in's Vertrauen gezogen und dieſelbe gebeten haben, an mich zu ſchreiben.

Und auf der Stelle ſuchte er ſeine Mutter auf, um ihr anzukündigen, daß er nicht mehr länger bleiben könne.

Du haſt alſo einen Brief von ihr bekommen? fragte ihn ſeine Mutter, ihm einen Kuß gebend.

Du wußteſt alſo...?

Erräth denn eine Mutter nicht Alles? Nun geh' immerhin, lieber Sohn! Möge der Herr Dir alles geben, um was Du ihn bitteſt; und vergiß nie, daß man, wenn man traurig iſt, bei ſeiner Mutter Troſt ſuchen muß.

Eine Stunde darauf war Paul ſchon auf dem Wege nach Paris.

Als die Marquiſe den letzten Brief an den Ma⸗ ler geſchrieben, hatte ſie ſich nicht allein von den Rathſchlägen ihrer Reue leiten laſſen, ſondern hatte auch ein bischen dem Wunſche, Paul wieder zu ſehen, nachgegeben.

Es bleibt mir noch ein letztes Mittel, hatte ſie bei ſich ſelbſt geſagt,und dieſes iſt, daß ich ſo offen bin, wie nur immer eine Frau es ſein kann. Da es mir mit der Lüge nicht geglückt iſt, ſo wird es mir vielleicht mit der Wahrheit glücken.

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