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Diana von Lys : Roman / von Alexander Dumas dem Jüngeren. Deutsch von Chr. Fr. Grieb
Entstehung
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wie die Marquiſe ſie gebeten, vor Herrn Aubry einen Ring, als ihr gehörig, zurückzuverlangen.

Wie kannte denn aber Herr Paul Aubry dieſen Ring?

Wie es ſcheint, ſo hatte Diana ihn einmal in ſeiner Wohnung liegen laſſen.

Sie ging alſo zu ihm?

In ſeiner Wohnung pflegte ſie mit Maximilian zuſammen zu kommen.

Du hatteſt mir das nie geſagt. Wie dem nun aber auch ſein mag, ſo viel ſteht feſt, daß dieſer junge Mann Dich liebt.

Es ſcheint ſo, antwortete Marcelline im natür⸗ lichſten Tone von der Welt.

Du aber, liebſt Du ihn?

Marcelline blickte ihren Mann lachend an.

Du biſt närriſch, ſprach ſie.

Es konnte alſo nie ein Wort von Dir Herrn Aubry zu dem ermächtigen, was er in dieſem Augen⸗ blicke thut?

Nie; im Uebrigen iſt das aus ſeinem Briefe leicht erſichtlich.

Du weißt, daß ich Dir immer blindlings glaube, Marcelline, ſprach Herr Delaunay, die Hände ſei⸗ ner Frau ergreifend und ihr einen Kuß gebend,und ein großer Theil meiner Liebe hat ſeinen Grund in meinem Vertrauen. Du mußt aber wohl einſehen, daß von heute an alle Beziehungen zwiſchen Dir und Deiner Freundin aufhören müſſen. Soll ich Dir ſagen, was eben jetzt geſchieht?

Sprich! Nun, es iſt Frau von Lys, deren Liebhaber