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Diana von Lys : Roman / von Alexander Dumas dem Jüngeren. Deutsch von Chr. Fr. Grieb
Entstehung
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noch jung und ſchön: wozu dieſe Schönheit, wenn ich Niemand liebe? 3

Und zum Anfang haſt Du dieſen jungen Mann erkoren, der Dir ſchreibt? fragte Marcelline mit dem Staunen, das ſolche Reden bei ihr hervorrufen mußten.

Die Marquiſe machte eine Geberde, die ſo ziem⸗ lich für bejahend gelten konnte.

Und glaubſt Du, daß er mich liebe?

Er wäre gar difficil, wenn er das nicht thäte.

Bedenk' auch, was Du thuſt.

Würde ich erſt lange darüber nachdenken, ſo würde ich es nicht thun.

Und Diana erhob ſich, ſchloß ein roſenholzenes Pult auf und fing an zu ſchreiben.

Gibt es etwas Schwieriges bei der Sache, ſprach ſie,ſo iſt es gewiß der Brief.

Warum?

Weil, wenn man zu viel ſagt, man ſich com⸗ promittirt, und weil, wenn man nicht genug ſagt, man Gefahr läuft, nicht verſtanden zu werden.

In der That, die Sache iſt kitzelig; was mich betrifft, ſo ſchätze ich mich glücklich, daß ich in keiner ſolchen Verlegenheit bin, noch je darein zu kommen hoffe.

Vielleicht kommt es aber doch noch.

Nein, verſetzte Frau Delaunay; und man konnte leicht fühlen, wie dieſes Wort bei ihr nicht bloß von den Lippen, ſondern aus dem Herzen kam.

Die Marquiſe ergriff nun eine Feder und ließ die Hand über das Papier hineilen. Unterdeſſen

ſah Ab

wie