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meinem ſtillen Kultus der Trauer um die Vergangen⸗ heit nur manchmal lebe.
Das junge blaſſe Mädchen hörte ruhig dem be⸗ züglichen Wort zu und erwiderte den Handdruck, den ſie von Anna empfing, die ihren rechten Arm in ih⸗ rem linken trug. Sie lächelte ein wenig, als Anna
beim Hinausſchreiten aus dem Parke, ſich umſehend,
ſagte:
Der grillenfängeriſche Rabe iſt uns nicht gefolgt! Der Schelm trauert, daß man ihm ſeine Sucht zu ſtehlen abgewöhnte. Ihm ziemt es, unter den Tannen zu philoſophiren. Unſer Kranich aber hüpft zum Pa⸗ villon. Er weiß, daß wir dort mehr Zerſtreuung finden. Sieh, ſieh, er iſt doch vergnügt der Schelm! Er wirft kleine Steine in die Luft und fängt ſie auf! Der Herr Balletmeiſter amüſiren ſich, obgleich Sie penſionirt ſind! Ich habe dem Großpapa erſt glau⸗ ben mögen, daß die Thiere der Erziehung fähig ſind, als ich ſah, daß ſie ſpielen. Gibt es einen redenderen Beweis für eine gewiſſe Freiheit auch innerhalb der ſonſt gebundenen Thierſeele? Hunde und Kätzchen ſpielen, Haſen treiben die tollſten Poſſen, Goldfiſche mögen ſich langweilen, wie alle Vornehmen, aber Fo⸗ rellen wahrlich nicht! Forellen tummeln ſich. Und was ſpielen nicht die Vögel! Auch Pferde ſpielen


