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ßen, von Eiſenbahnenkerfen durchſchnitten. Tempelheide dieſes Aufganges Beginn. Wie eine Hüterin lag die alte Kirche mit ihren Linden oberhalb der Landſtraße, die an Lebendigkeit gewonnen hatte, ſeit der allmäch⸗ tige Fürſt Egon von Hohenberg ſich von den Mühen eines nun faſt einjährigen Regimentes für einige Wo⸗ chen auf ſeinem väterlichen Schloſſe ausruhte. Wie ruhig liegt die Stadt da unten, die Egon gebändigt hatte! Nach Solitüde, wo jetzt die königlichen Herr⸗ ſchaften wohnten, ſprengten nicht ſo viel Kuriere, Gendarmen, reitende Boten, wie hier an der alten Kirche mit dem Dreiblattkreuze, dem Gartenpavillon und dem Tannenparke des alten Obertribunalspräſi⸗ denten von Harder vorüber nach Hohenberg. Doch da es hier bergauf ging und Alles langſamer fahren und mäßiger reiten mußte, ſo wurde der Friede der ländlichen Beſitzung nicht zu ſehr geſtört. Anna von Harder war ohnehin keine krankhafte Einſiedlerin. Sie liebte den Zuſammenhang mit der Welt, wenn ſte auch nicht an die Welt verloren gehen mochte. Sie ſaß gern unter dem kleinen Schirmdache, von dem herab ſie einſt Siegbert Wildungen in der heißen Julihitze einen Becher Weins geſpendet hatte. Sie erwiderte gern jeden Gruß, den man ihrer würdevollen hohen Geſtalt mit den einfachen Trauerfarben ihrer


