Teil eines Werkes 
9. Bd. (1852)
Entstehung
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ſchlichten Kleidung bot. Zuweilen ſtand, ein ſtolzes Rad ſchlagend, der von glänzenden Farben überſäete * Pfau aus dem Hühnerhofe hinter ihr, wie neben der Juno; aber die edle Frau hatte nur die Haltung, nicht den Stolz der Beherrſcherin des Olymps. Sie dachte auch von dem majeſtätiſchen indiſchen Vogel anders als die Kinderlehre. Sie gab dem gekrönten Thiere mit dem klugen ſchüchternen Auge freudig Kör⸗ V ner aus ihrer Hand im Schlitz des Kleides war eine nie leere Vorrathskammer für die Thierwelt ih⸗ res greiſen Pfleglings und fand den ſtolzen, wie⸗ genden Gang des ſchönen Thieres, während das em- *

porgehaltene mit blaugrünen Augen eingefaßte Rad in der Sonne funkelte und wie ein Fächer ſchwankte, ſich hob und ſich ſenkte, eben ſo würdig wie lehrreich, und oft genug hatte ſie die kleine Paulowna Wäſämskok auf den Pfauengang aufmerkſam gemacht, als eigent⸗ lich den Gang, der ſich in Geſellſchaften, Vorſtellun⸗ gen, bei Hofe und mit geſenktem Haupte auch in der Kirche zieme. Die gewöhnliche Thiermoral eriſtirte nicht in Tempelheide. Hier vertrug ſich Reh und Hund, Hund und Katze, ja hier war ſchon vorge⸗ kommen, daß eine Katze die Jungen eines Mäuschens aufgezogen hatte. Für den Tannenhain, der die einfache Beſitzung

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