Teil eines Werkes 
9. Bd. (1852)
Entstehung
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Erstes Capitel. Tempelheide.

Des Herbſtmorgens erſte Friſche war vorüber. Die Nebel, die der Sonne Aufſteigen umſchleierten, ſanken auf die große Ebene nieder, in deren breiter Ausdeh⸗ nung die Hauptſtadt hingegoſſen lag mit ihren Kirch⸗ thürmen, ihren Rieſenſchornſteinen, dem Dampf der Eſſen, dem aufgewirbelten Staub der Straßen und Plätze, einer Hülle, die den ſchärfſten Pfeilen des Sonnengottes Widerſtand leiſtete und mit ewigem Grau, zu jeder Jahreszeit, ſelbſt gegen die reinſte Bläue des Himmels Einſpruch that. Rings aber um die große Ebene und ihr Gewühl zog ſich ein grüner Rand, unentweihter, je entlegener von der Berührung mit den Menſchen des Trottoirs. Am weſtlichen Ende Solitüde mit ſeinem Park, ſeinen Niederungen, ſeinen Eichenhainen; am öſtlichen eine Aufdachung von Sand⸗ und Kalkſteinbergen, dicht bewaldet, von Stra⸗ . 1*

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