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Beiſpiel! Wie ein Denkmal hingeſtellt die grauſe Warnung! Was iſt Euch, die Ihr ſo ſprachet, ſo zu Gericht ſaßet, ſo die Kugeln zur Abſtimmung zähltet, die Feder ergriffet zur Unterſchrift, was iſt Euch eine Perſon? Eine Null! Ein Nichts, gekleidet bei dieſem Fall in eine bunte Jacke, die Hunderttauſend tragen! Sind wir nicht mehr Menſchen, nicht eingebürgert auf der Erde zur Erfüllung irgend eines hohen Zweckes, den wir doch ahnen? Und welche Sitten, welche In— ſtitutionen, welche Einrichtungen treiben uns hinweg von der friedlichen Vorbereitung auf dieſe unſre ſtillgeahnte Beſtimmung! In mein Ohr tönt es wie eine Dis— harmonie von tauſend durcheinander fahrenden In⸗ ſtrumenten! Mußte Das ſein, du gutes, treues, be— ſcheidnes Herz, das da unten für mich, zum Jammer für Menſchen, deren Exiſtenz auf dem großen Markt kalt ignorirt wird, verblutete! Was löſt dieſe Diſſonanzen in einen reinen Akkord? Was gießt wieder Wohllaut
iin dieſe friedlichen Herzen, Oel über dieſe ſtürmiſchen
Fluten? Worin begegnen wir uns zu unſrer wah⸗ den, ſittlichen Menſchenaufgabe? Da liegen Bücher vor mir. Ich denke nicht mehr an die Lüge eines falſchen Briefes, die mich hierher gebracht hat, an die Richter, vie ſte nicht glaubten, die mich aber doch verurtheilten,
voeil ich verurtheilt ſein ſollte. Ich ſchlage dieſe Bücher


