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Der junge ernſte Prieſter tröſtet. Er redet laut. Seine Stimme klingt wie Orgelklang, wie Cherubs⸗ tröſtung... Der Jüngling, der zum Tode geht, er klammert ſich feſt an ſeine willensſtarke Hand...
Vater und Sohn umarmen ſich zum letzen Male. Die Sonne verklärt den Abſchied. Alles weint und auch die Nachtigall ſchweigt nun. Sie läßt die Menſchen ſtill ihr)e Fragen an das Jenſeits richten: Muß Das ſein? Soll Das ſein? Was lohnt uns dafür? Was finden wir dort?
Der Sohn ſpricht die letzten Worte zum Vater. Der Alte hört ſie nicht mehr. Er ſank ſchon zuſammen und liegt in den Armen des guten treuen Jägers, dein die Thränen den rothen Bart befeuchten, und der keine Hand frei hat, ſich ihn zu trocknen. Er muß ſie rin⸗ nen laſſen...
Der junge Geiſtliche vernimmt des Sohnes letzte Wünſche, hört ſeine letzten Grüße— ein Vermächt⸗ niß ſeines ganzen Erbes an ein Mädchen, das er liebt, ein Vermächtniß aller ſeiner fahrenden Habe an eine arme Tiſchlerfamilie in der Stadt, das Andenken eines einfachen Inſtruments, einer Flöte, an einen in der Ferne jetzt weilenden Fremdling, Namens Louis
Armand... Der junge Geiſtliche kennt die ſo leid voll Bedach⸗


