Teil eines Werkes 
8. Bd. (1851)
Entstehung
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nirgends da iſt, als in dem Bewußtſein, dem Glauben einer Führung. Der Geiſt iſt es, der fort— wirkt und eine Stunde wird kommen, wo ſeine Werke, die jetzt noch in der Stille ſich vorbereiten, an das Tageslicht treten. Noch in dieſem Jahre, jedenfalls im nächſten, hoff' ich auf den erſten großen Bundes⸗ tag, wo wir uns durch Abgeordnete begrüßen und eine Form für das bewußte Fortſchreiten unſrer Ent⸗ wickelung aufzuſtellen hoffen. Könnt' ich dann dieſer Schöpfung gegenüber treten und mit dir ſagen: Hier ſchütt' ich aus dem Füllhorn Fortunens auch jene ir⸗ diſchen Güter, die uns den Kitt für den geiſtigen Bau geben ſollen! Könnt' ich dann ſagen: Hier iſt eine kräftige Hand, die über die Länder und Völker hin das Flammenſchwert des Erzengels Michael zücken und den ewigen Sündenfall aus dem Paradieſe jagen will! Ich verzweifle nicht; ſo wie ich mich rühren kann, beginnt die letzte Entſcheidung. Der Vater mei⸗ nes Mädchens behauptet, zum Präſidenten des Ober tribunals, zu unſerm greiſen Rhadamanthus von Tem⸗ pelheide, in einem eigenthümlichen Verhältniſſe zu ſtehen, das uns nützen ſoll. Mit ſeinen Raben und Adlern kommt mir dieſer letzte Richter vor wie der greiſe Johannes auf Pathmos, neben dem der Adler horſtet,

wenn er über Meere hinweg die Geſichte der Offenba⸗

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