Teil eines Werkes 
8. Bd. (1851)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Hiſt aus! umen, Kna gat und nech ich ſonſt aut denen mand n Widerſtan ſch ſagte dann ¹ Nett ſt meignen G. ich habe keit

ich glaub

ir für Auge

ganzes Lele „die ich ſ

streiflicht 1

aber meinhe unn dieſe d und Zuh in Glück

t folgt und lieh

nes ein!

graue duſt un

zmet und dehſt

—

es

465

fliſſen, Das ſchmollt ein Viertelſtündchen, zankt ein Wellchen, fährt auf und will Recht haben und küßt dann och wieder alle Launen weg und geſteht dir offen, es könne nur ſein und fühlen durch Unſereins, auch wenn wir Unrecht hätten. Da widerſtehe nur und wirf nicht deine ganze Lebensphiloſophie wie al⸗ ten Plunder über den Heckenzaun! Und denke nur nicht, Bruder, daß ich darum im Idylliſchen wie markloſe Poeten zu Grunde gehe! Ich behalte mein Auge klar und den Verſtand offen. Das iſt eben das Weſen einer geſunden und reinen Liebe, daß ſie uns nichts von unſerm Beſten nimmt, ſondern daß ſie Alles zum Schüren ihres eignen Brandes brauchen kann. Mein Mädchen fühlt das Alles mit klopfendem Herzen

mit, was mich bewegt und ſo wachſen wir Beide zum

Hönen und Sehen, und lehnen und tröſten uns recht aneinander. Unſern Bund, den des Herzens und den andern, den des Geiſtes, hab' ich dem Vater natür— lich verrathen. Der Hohe, Edle nahm beide ernſt und ſinnend auf. Dem erſten gab er ſelbſt den Se⸗ gen, für dieſen zweiten erfleht er ihn. Ich glaube mich nicht zu irren, wenn ich annehme, daß wir nun ſchon weit über einige hundert Bekenner haben, die 4 7 gemeinſames unſichtbares Band verbindet, ein Ge⸗

danke, eine Führung, die Niemand kennt, die auch Die Ritter vom Geiſte. VIII. 9 30