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haben alle vom Glanz der alten gehört und bilden ſich ein, eine Zeit würde kommen, die auch ihnen An— erkennung brächte. Sie ahmen die Huß und Galiläi nach, ohne mit ihnen irgend etwas gemein zu haben als die Leiden, die Jene fanden und die Dieſe nur tollkühn und eitel ſuchen“. Unter ſolchen Umſtänden konnte es nicht befremden, daß man von Verſchwö⸗ rungen und neuen drohenden Unruhen ſprach. Egon erfreute ſich einer guten Polizei und fügſamer Richter. Er verfolgte, kerkerte ein, verbannte, ganz wie jeder andre Politiker auch, der den Widerſpruch unbequem findet und für jede Eingebung ſeines unduldſamen Zornes ſogleich das Motiv des gefährdeten Gemein⸗ wohls zur Hand hat.
Ackermann nahm, trotzdem, daß er Selma's wegen nicht mehr laut über Egon ſprach, doch im Stillen an allen dieſen Verwickelungen großen Antheil und ver⸗ rieth ſelbſt in der tiefen Abneigung, die er gegen Egon zu faſſen ſchien, das faſt perſönliche Intereſſe, das er für ihn hegte. Mit dem beginnenden Frühjahr ſetzte er nun vollends alle inzwiſchen geſammelten Kräfte für Egon's äußere Wohlfahrt in Thätigkeit. Seine
Pflug- und Säemaſchinen erregten den Neid und das g—
Staunen der Umgebung. Er hatte trotz der Maſchi nen eine große Anzahl auch von Feldarveitern gedungen


