Teil eines Werkes 
7. Bd. (1851)
Entstehung
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meinen, nur damit Ihr auf ihm luſtwandeln, gerade Ihr in ihm behaglich wohnen könnt!“

Am entſchiedenſten aber trat Fürſt Egon der De⸗ mokratie, den republikaniſchen und ſozialen„Irrl ehren“ entgegen. Er hatte ſie an der Quelle kennen gelernt und beſaß nun die vollkommenſte Fertigkeit, ſie auf ihre oft komiſchen Urſprünge zurück zu verfolgen. Er erklärte ſie für die Folge zweier Veranlaſſungen, einmal der Trägheit und ſodann des überwuchernden merkantilen Princips. Ackermann las einſt mit großem, wenn auch getheil— tem Intereſſe die Worte, die er in der Kammer ſprach:

„Ein Fluch der modernen Geſellſchaft iſt die ge⸗ watge Verehrung, die der Gott Merkur gefunden hat. Merkur beſchützt die Handelnden und die Diebe. Ich habe alle Ehrfurcht vor der großen und reſpektablen Zunft der Kaufleute, ich finde aber, daß ſie viel zu tolerant iſt und viel zu viel Gaunerei neben ſich duldet. Die Krämerei iſt eine Gaunerei. Meine Herren, ich fordre Sie auf, mit mir durch die Stra⸗ ßen der Städte zu gehen. Sehen Sie, Haus für Haus ein Laden! Laden für Laden, träge, auf Kund⸗ ſchaft wartende Verkäufer, die die Sonne angaffen und träumen! Meine Herren, der kleine Zwiſchenhandel ſteht zur Conſumtion in keinem Verhältniſſe. Wo Alles handeln will, wird Niemand mehr arbeiten wollen,