Teil eines Werkes 
7. Bd. (1851)
Entstehung
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als beſäßen ſie das freieſte Urtheil auch für die großen und als wäre ihr Gehorſam Ueberzeugung. Schon redete Egon nicht mehr in ſeiner alten Sprache. Schon hatte er den gewöhnlichen Styl des von ihm vertre— tenen Staates angenommen und ſetzte als das erſte Anfangsgeſetz deſſelben: Es muß Alles geſchehen um der Monarchie als ſolcher Willen! Das Volksinter⸗ eſſe war ein Annex des fürſtlichen. Was in dieſe Anſchauung nicht paßte, wurde entfernt, unterdrückt, verfolgt, beſtraft. Selbſt diejenigen gemäßigten Li⸗ beralen, die der Monarchie die aufrichtigſte Nothwen⸗ digkeit einräumten, aber ihr nicht mehr überlaſſen wollten, als zur Stärkung eines Begriffes nothwendig war, ſelbſt dieſe wurden von ihm als„Doktrinäre“ abgelehnt, von jenem Tiersparti zu geſchweigen, dem bürgerlich⸗materiellen, an deſſen Spitze Juſtus ſtand. Dieſem gab er die ganze Schärfe ſeiner Satyre zu fühlen und nannte ſein innerſtes Princip die Eitelkeit. „Geht in Eure Comtoirſtuben und rechnet, ſagte er einſt in einem Artikel des„Jahrhunderts“, der von ihm inſpirirt ſein ſollte, geht an Euren Pflug und ackert, nehmt die Elle in die Hand und meſſet Lein— wand, was drängt Ihr Euch in die Hallen der Rath— häuſer und an die Stufen des Capitols? Wahrlich,

Ihr müßt den Staatszweck platt treten bis zum Ge⸗