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an dir. Später ſah ich, wie der Gruß, den er vom Pferde herab dir auf dem Gelben Hirſch zuwarf, als die große Geſellſchaft eben abfuhr, wie ſein Gruß und Blick dich durchbohrten. Deine Haſt, ihn auf dem Heidekrug wiederzuſehen! Seine Krankheit in der Reſidenz, ſein Wohlwollen, als er uns ſogleich die Pachtübernahme geſtattete, alles Das feſſelte dich... was läßt ſich gegen einen magnetiſchen Einfluß thun, den du ſelbſt auf die Locke, die ich ihm im Scherze raubte, übertrugſt...
Haſt du ihn nicht ſelbſt verehrt wie keinen andern fremden Menſchen der Erde? ſagte Selma.
Hätt' ich Das?
Wer betrachtete die Locke, dies Kleinod, dies An⸗ gedenken an den damals ſo Lieben, ſo Theuren, ſo Guten, zärtlicher? Wir hatten einen Wettkampf unſrer Liebe und du biſt ermattet, du biſt enttäuſcht, du biſt hoffnungsloſer als ich...
Selma! Ich rede ernſtlich mit dem Kinde der Fremde. Vertheidige ihn nicht gegen mich und nicht gegen dich! Es iſt ein Fürſt! Uns weit, weit entfrem⸗ det! Und willſt du das Leben eines frivolen jungen Weltmannes entſchuldigen, der mit liebenswürdigen Formen und großen Fähigkeiten des Geiſtes eine un⸗ läugbare Verderbtheit des Herzens verbindet? Schau⸗


