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bewegten Mannes, der ſie mit ſeinen Armen ſanft an ſich zog—
Mein Kind, ſagte Ackermann ſtrenger. Ich ſehe, daß ſich dir eine Geſtalt, ein Jüngling mit unwider⸗ ſtehlicher Gewalt eingeprägt hat. Der, den du zuerſt hier im Graſe an dem Thurme dort liegen ſahſt, der, der aus den Blumen aufſprang uns freundlich zu grü⸗ ßen, der, der uns theilnehmend nachblickte, als wir zum Schloſſe hinaufwanderten; der, den du am Morgen bei der Schmiede wiederſahſt, der, der mit dir ſcherzte, dich vor dem bellenden Hunde ſchützte, mit dir über Ame⸗ rika plauderte, dann uns begleitete in den kühlen Wald, wo du nicht ertragen mochteſt, daß er ſich an dem Eichbaum von uns trennte... Du liebſt ja Egon, einen Fürſten.
Selma zuckte vor Schmerz auf. Es war ihr, als durchbohrte ſie ein Meſſer und es thäte ihr wohl, zu ſterben. Doch hauchte ſie das Wort, wie zur Ent⸗ ſchuldigung:
Nenn' es nicht Liebe!
Es iſt Liebe! Du unglückliches, unſrer Verhältniſſe unkundiges Kind! Er war unbekannt, in guter Abſicht auf ſeinem väterlichen Erbe, als wir ihn damals ſahen.
Du fandeſt ein kindliches Wohlgefallen an ihm, er Die Ritter vom Geiſte. VII. 30


