Teil eines Werkes 
7. Bd. (1851)
Entstehung
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als ſtünde ihm die unangenehmſte, gefährlichſte Be⸗ gegnung bevor. Er drängte Brigitten von ſich, pro⸗ teſtirte jetzt lebhafter gegen den Duft der ausgegan⸗ genen Lampe und riegelte die Thür zu, als Brigitte brummend hinausging.

Murray überzeugte ſich an ſchweren, plumpen Schritten, die er draußen hörte, daß die Zeck's ſich gleichfalls entfernten und ſchob den Riegel nun wieder zurück und gab die Thür frei.

Erſchöpft warf er ſich auf das Kanapé. Tief holte er Athem, wie nach einer großen Anſtrengung. So ſaß er nachdenklich, erſchüttert, eine Weile. Dann ging er an eins der Fenſter, die auf den Garten ſehen ließen, und drückte die Stirn an die Scheiben. So bewegt ſchien er, daß er kaum merkte, wie die Tropfen

von außen an das Glas ſchlugen und wie der Sturm

die Bäume und Sträucher peitſchte. Die Dorfhunde heulten in der Ferne. Es war doch einſam, ſchauer⸗ lich hier oben. Er ſah nach den Sternen. Kein einz' ger war in dem dicken Nachtnebel ſichtbar. Er ſuchte ſo lange, bis er erſtaunt war, ſich umſehend, die bei den Lichter ſchon anzutreffen, die ihm Brigitte, ohne daß er es merkte, hereingetragen hatte. Da er ihr den Rücken kehrte und auf ihr Räuspern und Fragen nicht antwortete, war ſie wieder gegangen, umſomehr,