Teil eines Werkes 
7. Bd. (1851)
Entstehung
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folge hier im nächſten Sommer wohnen würde? Ob Sr. durchlauchtigſten Gnaden, von dem der diploma tiſche Herr von Zeiſel nicht zu verbreiten wagte, daß er dieſen Sommer im Incognito ihn in den Thurm geſperrt hatte, nicht einmal ſelbſt kommen und das Erbe ſeiner Väter betrachten würde? Das zurückge kehrte Mobiliar der ſeligen Fürſtin gab faſt Hoffnung dazu. Das hatten Heuniſch und Herr von Zeiſel im Triumph heimbegleitet und mit einer Art Stolz blick⸗ ten die Seſſel, die Divans, die Gebetpulte, die Tiſche und Schränke wieder in den Zimmern um ſich, die ſie zu ſchmücken hatten. Aber die weiteren Schickſale, die ihnen und dem Schloſſe bevorſtanden, waren den beiden alten Leuten denn doch für die kurze Zeit ihres Lebens noch zu ſehr verſchleiert.

Nun freilich hatte ſich das Seltſame ereignet, daß ein alter Mann und ein junger ſich durch einen Brief des Fürſten als rechtmäßige Bewohner des Schloſſes auswieſen und von dem Gerichtsdirektor Herrn von Zeiſel mit großer Aufmerkſamkeit empfangen wurden. Wer waren dieſe beiden neuen Ankömmlinge? Vor nehme Gläubiger gewiß nicht! Sie gingen ſo einfach, ſo ſchlicht, daß Winkler manchmal das Grüßen ver⸗ gaß, was wohl auch an den immer ſchwächer wer⸗

denden fünf Sinnen der alten Haut lag, die noch