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Die Gräfin will nach Italien und noch heute.
Heinrichſon ſtand wie vom Blitz getroffen.
Das iſt eine Trennungl ſagte Rafflard bitter.
Nein, antwortete Heinrichſon lächelnd, ein Wie⸗ derſehen. Ich ſelbſt wollte der Gräfin ſagen, daß ich in einigen Tagen nach Rom zu reiſen gedenke... Sie weiß es... ich ſprach immer davon.
Rafflard ſtand voll Erſtaunens. Er überblickte, daß Heinrichſon die Gräfin liebte. Anzunehmen, daß die Gräfin ſchon von ihm für die Idee einer ita⸗ liäniſchen Begegnung gewonnen war, hatte er kei⸗ nen, auch nicht den mindeſten Grund. Aber dennoch erſtarrt, ergriff er die Gelegenheit, die ihm von der Gräfin gegebenen Aufträge abzuſchütteln.
Leiſten Sie ihr für dieſe ſchnelle und übereilte Ab⸗
reiſe hülfreiche Hand! ſagte er zornig. Ich für meinen
Theil bin zu beſchäftigt, um ihren Aufträgen nach Wunſch zu genügen.
Heinrichſon in glückſeligſter Geſchäftigkeit ging zur Gräfin, Rafflard huſtete noch lange die Straße entlang.
Unten überfiel ihn die verdrießlichſte Stimmung, wie nun all' ſeine klugberechneten Pläne umſonſt ge— weſen und die Menſchen mit ihren Leidenſchaften weit über alle Schlingen und Netze des Verſtandes hinaus⸗


