Teil eines Werkes 
6. Bd. (1851)
Entstehung
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Als Rafflard ſah, daß die Gräfin entſchloſſen war, dieſem ſeltſamen Briefe Gehör zu geben, als er ſah, daß ſie ausgerungen, ihre Rechnung nach tauſend Thränen abgeſchloſſen hatte, wagte er nichts mehr von den alten Plänen vorzubringen. Er ſah ſeine Hoffnungen vernichtet!

Sie werden reiſen? fragte er tonlos.

Morgen in der Frühe.

Wohin, meine Gnädigſte?

Ich weiß es nicht. Schreiben Sie nach Paris. Ich werde von mir hören laſſen, wenn ich weiß, wo ich bleiben ſoll.

Aber allein wollen Sie 2

Allein! ſagte Helene. Ich werde verſuchen, mich zu retten!

Indem trat der Diener ein und meldete ein jun⸗ ges Mädchen, das draußen ſtünde und ſich nicht genannt hätte, aber die gnädige Frau zu ſprechen wünſche.

Jetzt nicht! Jetzt nicht! ſagte Rafflard vorlaut. Und dann ſich zur Gräfin wendend:

Das Miniſterium iſt nicht vollſtändig. Man ſagt jeden Augenblick, der ganze Plan könnte ſcheitern...

An ſolche Trümmer kann ich mich nicht mehr klam⸗