441 loſſen wa, mern, antwortete Helene gefaßter und ſich zum Bedien— ais er ſah, ten wendend ſprach ſie: hh tauſend Was will das junge Mädchen? Wer iſt ſte? ichts mehr Und in ſelbem Augenblick ergriff ſie der Gedanke ſah ſeine an Melanie Schlurck. Von ihr wußte ſie, daß Egon
ſie bei Paulinen ſah. Melanie hatte ſich in Egon's Phantaſie eingeſchmeichelt. Er hatte ſogar gewagt, von dieſem ſchönen Mädchen in ihrer Gegenwart zu ſcherzen. Sie war zu ſtolz geweſen, der Eiferſucht Raum zu geben. Sie hatte nur Paulinen vermieden,
cj Pin die ihr zweideutig vorkam. Pauline, die trägt Egon
weiß, wo jene Freundſchaft an, hatte ſie ſich geſagt, die er be—
3 darf! Das iſt nichts als Bewunderung, nichts als
Sklaverei, nichts als Stolz, ihn nur zu haben, zu be⸗
hen, mich ſitzen, zu benutzen, um ſich zu heben! Oft grübelte
ſie, was Egon nur an Paulinen bände! Einmal hatte
ein jun⸗ Egon geſagt: Ein Geheimniß! Welches? hatte ſie
ſch nicht gefragt. Ach, Helene! war Egon's Antwort. Das
prechen elendeſte und jammervollſte! Da mochte ſie nicht län⸗
ger forſchen, aber ihre Eiferſucht auf Melanie wuchs.
oorlaut. Jeden Abend, hörte ſie von Heinrichſon, der nicht mehr
4 zur Geheimräthin ging, daß Melanie noch bis elf,
agt zwölf Uhr bei der Geheimräthin, die keine großen Ge⸗
huri ſellſchaften mehr gab, mit Egon zuſammentraf. Und
deue nun dachte ſie: Die da jetzt zu mir kommt, iſt Mela— ehr klan


