Teil eines Werkes 
6. Bd. (1851)
Entstehung
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le zu läutern en, dir ſelber Aufopferung euchs Weſen, innern Bild⸗ öſt gefühlten er Entwicke⸗ des Lebens. eougnen? Ich einer Grille prüche. Du f wiederher⸗ mein Lachen, , den Men⸗ n Menſchen, en gebrochen die er ſich echſelnd und rannte und V zuſälligte den wit in

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hatte Louis Armand wiedergeſehen und fand in ihm noch alle die Keime der Gedanken wieder, die ich in mir ſelbſt erſtickt hatte. Ich gab dich nicht auf, He— lene! Das weißt du wohl. Ich floh nicht vor dir, ſondern vor mir ſelbſt. Ich floh vor dem Bilde der Trägheit, der zweckloſen Träumerei, das mir von mir ſelber vorſchwebte. Ich floh vor den Jahren, um die ich den Schöpfer betrogen zu haben glaubte. Un⸗ ſchlüſſig über mich ſelbſt kam ich hier an. Louis dachte für mich, handelte für mich. Ich folgte ſeinen weiſeren Anordnungen. Die Reiſe nach Hohenberg, die Krankheit iſt dir bekannt, auch unſer Wiederſehen, Helene! Frage den Gott der Liebe, ob es falſche Schwüre waren, die ich in der Seligkeit dieſes Wiederſehens gelobte... ſie waren nicht untreu gemeint. Aber ich fühle es, die Art, in der ich allein noch, was ich damals verhieß, ausführen kann, wird dir nimmer genügen.

Ich habe angefangen, Alles, was ich ſeit Genf, ſeit den deutſchen Univerſttäten, ſeit Lyon und Paris über die Geſellſchaft und das Staatsleben gedacht habe, jetzt in ein Syſtem zu bringen. Ich muß den Anfang eines männlichen Berufes machen. Ich be⸗ darf jetzt einer unendlichen Freundſchaft, kann aber nur ſie, nicht die Liebe, erwidern. Ich fühle mich zur Liebe, zur Hingabe ebenſo zerſtreut, matt, ohn⸗ 28*