Teil eines Werkes 
6. Bd. (1851)
Entstehung
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Art des ideell Ercluſiven, daß er ſie faſt reizte. Sie dachte oft darüber nach: Wie gewinnſt du dir dieſe bedeutenden jungen Männer? Du möchteſt wol z. B. von Dankmar wiſſen, ob ſeine ſpröde Schale einen zarteren Kern verbirgt? Sie neckte Egon mit Dank⸗ mar's Zurückhaltung und fragte ihn, ob der ſchöne junge Mann abſichtlich von ihr ferngehalten würde? Sein Proceß diente zur Entſchuldigung und der ein⸗ zige Grund, warum ſich Dankmar zurückzog, lag doch lediglich nur darin, daß er mit den drei andern Freun⸗ den Farbe halten wollte. Sie bauten ſoviel auf Egon und ſahen ihn nun umſtrickt von einer entnervenden Liebe! Sie wirkten, ſie liefen, ſie arbeiteten für ihn und wenn ſie ihn für die Wahlen, die Kammern, für ihre idealen Pläne plötzlich zu ſprechen wünſchten, hieß es: Er iſt bei der Gräfin, oder: Die Gräfin iſt bei ihm! Das nahm beſonders Dankmar, der ſeine Zeit ſchätzen lernte, gegen Egon ein und Niemanden mehr als Louis, den Helene deshalb auch geradezu für ihren Widerdämon und für Egon's„böſes“ Princip

hielt. Rafflard hatte den Gedanken einer dauernden

Vereinigung in ihr Herz gepflanzt und ſowenig eigent⸗ lich dieſer Plan ihrer Natur entſprach, ſo ungern ſie

den armen kranken philoſophiſchen Gatten in Paris

zu äußerſten Entſchließungen veranlaſſen wollte und