Teil eines Werkes 
6. Bd. (1851)
Entstehung
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ihrer

ultus, ig be⸗ rhörte die rmen, dem ſcheln, rams, gan⸗

varen neldey Das „auf reg⸗ als hin⸗ Zim⸗ men⸗ hetzt, wur⸗ von von

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gon!

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Nur Beide allein auf der Welt, nur ſelig in der Liebe, nur liebend wie im Paradieſe. Die Vergangenheit wurde mit Schleiern bedeckt. Helene ſprach von Loui⸗ ſon wie von einer todten Schweſter, nichts hatte ſie verletzt, kein Stachel war zurückgeblieben, die Gegen— wart war ihr Eigenthum: warum nicht Großmuth üben? Nur kleine Seelen ſind ja auch für das volle ja auch für das volle

überſchwengl iche Glück der Gegenwart ſo zegenwart ſo undankbar daß

ſie, in immer mäkelnd über Vergangenes, im Genuſſe mis⸗

trauiſch ſind und ſogar ſchon über die Zukunft rämeln! Freilich in dieſen Kelch der Freude miſchten ſich

zwei große Wermuthstropfen. Der eine hieß: Die Freunde Egon's! Der andre: Der Ehrgeiz des Ge⸗ liebten! Beide Tropfen floſſen aus derſelben Schale, die Helene oft in aufgeregter Phantaſie wie eine Gift⸗ phiole vor ſich ſchweben ſah. Dieſen Becher wirſt du austrinken müſſen und ſterben! rief es ihr oft wie von Geiſterſtimmen. Kalt packte ſie dann eine Hand mitten in's Herz. Sie mußte aufſchreien, weinen— Egon wußte nicht, was geſchah und mußte lächeln über Befürchtungen, die ihm ganz grundlos ſchienen. Ja, Louis, Dankmar, Siegbert, Rudhard waren ſeine Freunde, täglich ſahen ſie ihn, ſie waren fröhlich, die Jüngern mit ihm das Leben genießend. Den Pro⸗ feſſor Rafflard hatte Egon abgewieſen. Egon gehörte