24
quicken oder die Verdauung ſtärken. Sie übte in ihrer Weiſe einen frommen, der Liebe gewidmeten Cultus, der Rafflard, im Geheimen beobachtet, nicht wenig be⸗ luſtigte. Die meeresſchaumgeborene Göttin erhörte Helenen's Flehen. Egon genas und ſie ſelbſt, die zarte kleine Geſtalt mit den weichen runden Formen, den bewegten, langbewimperten Gazellenaugen, dem glänzenden ſchwarzen Haare, dem anmuthigen Lächeln, erholte ſich wieder von der Wachsfarbe des Grams, die ihren zarten Teint überhaucht hatte, zu deſſen gan⸗ zer blendenden Weiße.
Es war October. Wohl vierzehn Tage waren hingerauſcht in den Wonnen des von Drommeldey und Rafflard allmälig vorbereiteten Wiederſehens. Das Wetter war gleich nach der Partie von Solitüde, auf die Helenen's Glück folgte, rauh, ſtürmiſch, dann reg⸗ neriſch geworden. Wo weilte man da traulicher als im Arme der Liebe? Wo war es heimiſcher als hin⸗ ter geſchloſſenen Fenſtern, in ſchönen gefälligen Zim⸗ mern, in denen ſchon Abends ein leichtes erwärmen⸗
des Feuerchen kniſterte? Da wurde gelacht, geſcherzt,
geſchmollt, das Vergangene durchgeſprochen. Da wur⸗ den Pläne erſonnen von künftigen Vergnügungen, von Reiſen, von Villeggiaturen des nächſten Jahres, von Rom, Neapel! Egon und Helene, Helene und Egon!
Nur nur wur ſon verl war übe übe
ſie,
tral
—
dwe


