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haben hier zwei Katholiken, von denen der Eine die Stütze des Throns, der Andere die ganze Hoffnung der Demokratie iſt und über deren geheimſten, inner⸗ ſten Gedanken noch ein großes Dunkel ſchwebt.
Rafflard gab ſich völlig unverdeckt. Einer ſo offe⸗ nen, auf ihre Diskretion vertrauenden Sprache— Wie konnte Helene ihr widerſtehen? Sie hatte zwar keine Neigung zu ſolcher Bewährung ihrer Geiſteskraft wie Pauline, die von dergleichen Enthüllungen elektri⸗ ſirt worden wäre, aber die Hingebung Rafflard's glaubte ſie doch vollſtändig zu erkennen, und da ſie eine edle Natur war und Vertrauen zu ſchätzen wußte, ſo ließ ſie den ſchleichenden Weltmann, der die vertraulichen Manieren eines Beichtigers geltend machte und alle Dinge von dem Zugeſtändniß einmal nicht zu ändern⸗ der menſchlicher Schwäche auffaßte, gewähren, nahm ihn öfter an, dankte ihm für die Bekanntſchaften, die er ihr zuführte, und hielt ſeine ſchonende Sprache über Egon und ihre Liebe für den Beweis eines wirklichen Intereſſes. Und wenn ſie nun auch errathen hätte, daß Rafflard nur die Trennung von ihrem Gatten be⸗ trieb, was lag ihr daran? Gut und Geld hatten kei⸗ nen Werth für Helenen. Einiges mütterliche Vermö⸗ gen beſaß ſie. Sich um Anderes, was noch fehlen konnte, zu ſorgen, lag nicht in ihrer Natur. Wenn
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