Teil eines Werkes 
6. Bd. (1851)
Entstehung
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beſiegt, doch erſchöpft wurde, auf's neue erheben, nicht rein als Princip der Feindſchaft gegen das katholiſche, aber doch in den eigenthümlichſten Verſetzungen mit allerhand andern Stoffen. Unſere Obern ſind Poli⸗ tiker und denken weiter als die erbärmlichen Mini⸗ ſter, die jetzt bei uns und hier auftauchen, morgen verſunken ſind und vergeſſen. Die Fragen der Zeit gehen weiter als bis zur Herſtellung einiger trügeri⸗ ſchen, conſtitutionellen Scheinformen. Auch die Jagd auf Demokraten erſcheint uns in der Rüe Jean Ja⸗ ques Rouſſeau lächerlich; denn Republiken oder Mon⸗ archieen ſind uns gleichgültig, wenn doch immer die große Frage wegen der Kirche und des Staates, d. h. des freien oder des gebundenen Menſchen auftaucht. Unſere Abgeſandte greifen hier und da ſchon in die deutſchen Schickſale ein. Von der Schweiz und Bel⸗ gien aus wird viel gewirkt und geſchürt. Hier, im Herzen des Proteſtantismus, iſt vorläufig wenig An⸗ deres zu thun, als mit gleichgeſtimmten Bedürfniſſen nach Kirchlichkeit anzuknüpfen. Wenn auch ketzeriſche Kirche iſt auf irgend einem gewiſſen Standpunkte Kirche immer Kirche. Wir hatten ſchon einige Hofprediger in Deutſchland, die Jeſuiten waren. Ich will nicht ſagen, daß auch hier unter ihnen Affiliirte ſind, aber kirchliche, wie ſoll ich ſie nennen, kirchliche Hochtories